eiko_icon brennt LKW

Brandeinsatz > Fahrzeugbrand
FK2
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Einsatzort Details

BAB A1 Bremen>Hamburg, KM 71
Datum 26.11.2019
Alarmierungszeit 11:12 Uhr
Einsatzende 14:10 Uhr
Einsatzdauer 2 Std. 58 Min.
Alarmierungsart DME LF 20
eingesetzte Kräfte

FFw Zeven
    FFw Elsdorf
      Rettungsdienst
        Kreisbrandmeister 99-01-01
          AL Rotenburg 99-03-31
            SEG Rettung Süd
              FFW Sottrum
                FFw Horstedt
                  GemBM Sottrum 36-01-01
                    Autobahnpolizei Sittensen
                      FFw Hassendorf
                        FFw Hellwege
                          FFw Hetzwege
                            sonstige Kräfte
                            Fahrzeugaufgebot   LF 20/16  RTW Sottrum
                            FK2

                            Einsatzbericht

                            Brennender LKW stört Verkehr auf A1 erheblich
                            Keine Verletzten, Fahrzeug komplett zerstört

                            Horstedt, 26/11/'19 (er)
                            Ein brennender LKW rief heute Vormittag ab kurz nach 11:00 Uhr die Rettungskräfte auf den Plan. Gemeldet und von den ersteintreffenden Feuerwehrleuten bestätigt wurde ein Vollbrand an einer Sattelzugmaschine. Nach Aussagen des Fahrers fiel ihm schwarzer Rauch im Rückspiegel auf. Als er auf dem Standstreifen anhielt nahm der weitere Verlauf rasante Wendungen an. Ein Reifen seines Fahrzeugs brannte. Durch die Rotation wurden brennende Reifenteile in Richtung der Zugmaschine geschleudert, es bildete sich ein Vollbrand, bei dem der Fahrer noch froh sein konnte, dem entflohen zu sein.

                            In der Folge brannte die Zugmaschine komplett aus und auch der mit rund 20 ton Schrott beladene Auflieger fing Feuer.

                            Die Leitstelle in Zeven alarmierte zunächst die Feuerwehren aus Hassendorf und Sottrum, den Gemeindebrandmeister und die Einsatzleitgruppe, die Polizei und einen Rettungswagen des Landkreises.
                            Der Einsatzleiter der Feuerwehr ließ direkt nach dem Eintreffen die Tanklöschfahrzeuge aus Hellwege, Elsdorf und Hetzwege, sowie Atemschutzgeräteträger der Wehren aus Hetzwege und Zeven heranführen.

                            Beinahe alle Maschinisten bemängelten eine streckenweise katastrophale Rettungsgasse. Durch die Rauch- und Dampfentwicklung bei der herrschenden Inversionswetterlage war die Sicht in beiden Fahrtrichtungen der Autobahn derart eingeschränkt, daß die Polizei die Autobahn komplett sperrte. Die Fahrtrichtung Bremen konnte schon bald wieder freigegeben werden, in Richtung Hamburg wurde der Verkehr ab der Anschlussstelle Stuckenborstel abgeleitet. Im weiteren Verlauf wurde in Richtung Hamburg ein Fahrstreifen freigegeben, um den Stau abfließen zu lassen.

                            Der Einsatzleiter ließ einen Sortierbagger und zwei weitere Schrottmulden eines örtlichen Unternehmens heranführen, der immer noch brennende Schrott wurde aus dem mittlerweile gelöschten Wrack baggern und ablöschen. Zwischenzeitlich war der Kraftstofftank des LKW zerborsten. Der auslaufende Diesel drohte in einen straßenbegleitenden Graben zu fließen, was die Feuerwehren aber durch mehrere Maßnahmen verhinderten. Die Wasserversorgung zur Brandbekämpfung wurde nun durch eine B-Leitung sichergestellt, die die nachalarmierte Ortsfeuerwehr aus Horstedt aufgebaut und über eine Autobahnbrücke geführt hatte.

                            Die Feuerwehren waren mit rund 50 Kräften, davon ein Dutzend Atemschutzgeräteträger, und mit 12 Fahrzeugen vor Ort. Die Brandbekämpfung wurde mit Löschschaum vorgenommen. Die Polizei war mit diversen Streifenwagenbesatzungen an wechselnden Stellen im Einsatz, der Rettungswagen des Landkreises wurde zur Eigensicherung eingesetzt. Zwischenzeitlich war auch der Kreisbrandmeister Peter Dettmer vor Ort.
                            Ein Spezialunternehmen übernahm schließlich die Reinigung der Einsatzstelle, die die letzten Feuerwehrkräfte gegen 14:30 Uhr wieder verlassen konnten.
                            Zu diesem Zeitpunkt war die Fahrbahn in Richtung Hamburg aber ab der Anschlussstelle Stuckenborstel noch immer voll gesperrt.

                            Bericht: Eric Robin SG Sottrum

                             

                            sonstige Informationen

                            Einsatzbilder