Auslaufen/Austritt hochgefährlicher Stoffe

Gefahrgut -> Leckage
GEF2
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Einsatzort Details

Zeven OT Aspe, Industriestraße
Datum 01.04.2020
Alarmierungszeit 11:27 Uhr
Einsatzende 14:18 Uhr
Einsatzdauer 2 Std. 51 Min.
Alarmierungsart DME Groß
eingesetzte Kräfte

FFw Zeven
    FFw Heeslingen
      Polizei Zeven
        Kreisbrandmeister 99-01-01
          AL Zeven 99-03-21
            GemBM Zeven 21-01-01
              OrgL Rettungsdienst
                Gefahrgutzug
                  SEG Rettung Mitte
                    sonstige Kräfte
                    Fahrzeugaufgebot   ELW  LF 20/16  LF 16/12  RW 2  GW-A  GW-Mess  GW-G  Dekon-P  stellv. OrtsBM mit PKW  GGZ MTW Wilstedt  Kdow GGZ FTZ  GemBM Zeven mit PKW  stellv.GemBM Zeven mit PKW  KdoW OrgL Nord/Mitte  KdoW KBM
                    GEF2

                    Einsatzbericht

                    Am heutigen Mittwoch um 11:30 Uhr wurden die Feuerwehr Zeven und der Gefahrgutzug des Landkreises Rotenburg / Wümme zu einem Gefahrguteinsatz nach Zeven-Aspe alarmiert. Laut erster Meldung sollte in einem Betriebsgebäude aus einem Behälter "Organisches Peroxid" auslaufen. Die ersteintreffenden Kräfte der Feuerwehr Zeven wurden von Betriebsangehörigen und vom Betriebsleiter in die aktuelle Lage eingewiesen. Anschließend wurde das weitere Vorgehen besprochen. Parallel dazu wurde ein Not-Dekontaminationsplatz eingerichtet und die ersten Atemschutzgeräteträger rüsteten sich mit Chemikalienschutzanzügen aus. Sie sollten eine erste Lage im Gebäude erkunden und erste Maßnahmen ergreifen. Da aber aktuell keine akute Gefahr von dem Bereich ausging, entschied man sich damit zu warten, bis der eingetroffene Gefahrgutzug einen entsprechenden Dekontaminationsplatz eingerichtet hat, falls doch noch mehr Chemikalienschutzanzüge zum Einsatz kommen sollten. Nach Abschluss der Vorbereitungen ging der Trupp in das Gebäude vor, um eine genauere Lageerkundung durchzuführen. Es wurde festgestellt, dass es zu keiner Leckage an den Behältern und der Anlage im Raum kam, so dass die Ursache erst einmal auf einen anderen Grund zurück zu führen ist. Da durch diese Situation kein weiteres Eingreifen von Seiten der Feuerwehr nötig war, wurde nach Rücksprache mit dem Betriebsleiter der Einsatz für die Feuerwehr beendet und weitere Maßnahmen durch den Betrieb selber übernommen. Die eingesetzten Mittel und Gerätschaften wurden wieder zurück gebaut und die Einsatzstelle im Anschluss an den Betreiber übergeben. Der Einsatz für die 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK und Polizei, die mit 20 Fahrzeugen vor Ort waren, war nach gut zweieinhalb Stunden vor Ort beendet. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt des Einsatzes. Zur Schadensursache und -höhe können von Seiten der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.
                     

                    sonstige Informationen

                    Einsatzbilder